David Harnasch

Es gibt auch noch ein Leben ausserhalb Facebooks. Hier beispielsweise.

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Anonym fragte: Ein israelischer Soldat gegen mehr als tausend palästinensische Kriminelle. Ist das zu rechtfertigen?

Absolut. Eine tatsächlich gefährliche Wehrpflicht in einer Demokratie aufrecht zu erhalten erfordert nicht nur gute Gründe, sondern besondere Verantwortung gegenüber den einzelnen Wehrpflichtigen.

“Kriminelle” ist zwar einerseits zutreffend, andererseits eine krasse Untertreibung. Wir reden hier nicht von Autodieben. Betrachten wir aber den Handel aus westlich-zivilisierter Perspektive: Wo würden Sie lieber die nächsten 20 Jahre verbringen? In einem israelischen Knast mit ihren Hamas-Kumpels und mit der Möglichkeit, auf Kosten des israelischen Steuerzahlers zu studieren (aber unter unmenschlicher Vorenthaltung ganzer Hühnchen) - oder im Gazastreifen, wo die Hamas restlos alles verunmöglicht, was eine lebenswerte Existenz ausmacht?

Ein anderer Punkt: Völlig zu recht sorgt sich die israelische Öffentlichkeit, dass die entlassenen terroristischen Massenmörder rückfällig werden. Ich glaube auch, dass das geschehen wird. Ich hoffe aber, dass die ZHL die Kapazitäten hat, um es zu verhindern.

Sollte das so sein, bleibt für den entlassenen Terroristen die Wahl:


- Kein Terror mehr (und keine Sicherheit, medizinische Versorgung, Ausbildung vom israelischen Steuerzahler im dortigen Knast), dafür aber leben.

- Versuchte Fortsetzung des Terrors, mit der hoffentlichen Folge, dass er von einer Luft-Boden-Rakete getroffen wird, bevor er seine  Kassam abschießen konnte.